Samstag, 26. Mai 2007

Ächz

ich brauch ne Pause...
Heute 2:45 traininert, 1000 HM durch Pupplinger-Au-Schaukeln und miesen Puls bei geringem Tempo gehabt. Dicke Beine, wehe Knie. Nicht übertrainiert, weil Durchschnittspuls weit unter 140 war, aber das reicht. Es gab schon bessere Tage...
Geh jetzt ins Bett, das war wohl nix...

Freitag, 25. Mai 2007

Geil, mon Rolf

so, ich machs kurz, weil ich jetzt aufs RR springe und ne Kurve drehen werde. Chapeau, mon Rolf, und Willkommen zurück im Trainingsleben!

Gestern hab ich den ganzen Nachmittag gekotzt. Also geistig. Weil Rolf und Ete es doch getan haben. Ich bin verzweifelt. Fehlt nur noch Jens Voigt. Das fehlt noch. Ich bin drauf und dran, mich im Juli, wenn wir in Frankreich Urlaub machen, an die Straße der Tour zu stellen und im Moment des Vorbeifahrens denen meinen schönen nackten Arsch zu zeigen und ordentlich auf die Tour und die ganze gedopte Bande zu kacken. Auf jeden Fall kauf ich mir nun keine Satschüssel für unterwegs. Ich hasse den Profi-RR-Sport. Würg! Kotz!
Denen glaub ich nix mehr.

Ansonsten zum eigenen ungedopten Training: ich fang langsam an, aufgrund mangelnder HM hier in München und mangelnder Zeit, die Isarauen ständig rauf und runter zu fahren. Gestern hab ich das 20 Mal gemacht und dabei 500 HM zustande gebracht. Ist zwar öde, aber besser als nix.

Meine GA ist nun recht gut, aber leider tun mir immer wieder die Knie weh. Das ist doof und deutet darauf hin, dass ich mal ne Woche sehr viel kürzer treten sollte. Aber ich will nicht!!! Das Wetter ist so geil!!!!

In diesem Sinne tret ich jetzt n'bisschen Asphalt.

Tschö mit Ö

Heidelberger Hitzeschlacht

Gestern letzter Trainingstag in Heidelberg / Odenwald. Bei sanften 33 Grad um 17:30 losgefahren (nach immerhin einem Ruhetag) - im Flachen wieder von einem hochergeizigen MTBler versägt worden (mit ca 30 km/h), der ist zwar langsamer geworden, aber wieder überholen wollte ich auch nicht - der wär ja vom Rad gefallen bei der Hitze.

Dann der erste Anstieg:
Das war der reinste Dampfhammer - kein Wind, aufgeheizte Fassaden, die die Wärme abstrahlten, heisser Asphalt, das einzige Lüftchen war hin- und wieder der heiße Auspuffatem überholender Autos. Die gleiche Steigung wie vorgestern - aber subjektiv viel schlimmer.
Dennoch - Hochkommen, wie auch immer - hat geklappt.
Der Rest der Auffahrten fand dann im zunehmend kühler werdenden Abend und in schattigem Wald statt.
Ein seltsamen Phänomen beim HAC4 - er hat die gestrige Tour zur vorangegangenen addiert, obwohl dazwischen die Aufzeichnung völlig gestoppt war....???
Daher weiss ich nicht, wie weit und hoch - das kann ich dann erst wieder zu Hause checken.

Das nur mal als reine Beschreibung, was man während eienr Schulung nebenbei noch so sinnvolles unternehmen kann :-)

Bis zum nächsten Mal!
Und bin mal gespannt, was Torsten so gemacht hat.

PS: das Timmelsjoch ist offiziell seit 19.05. geöffnet - leut Website. Freu :-)

Mittwoch, 23. Mai 2007

Ein erstes Höhenmetererfolgserlebnis

Tach zusammen.
Derzeit weile ich in Heidelberg, um in einem Wochenkurs neue Weihen im Rahmen des IT-Profitums zu erhalten.
Das wichtige an dieser Woche: der liebe Jan hat mein Rad mit dem Auto nach Heidelberg geschafft - und im Vergleich zu München gibt's hier unmittelbar am Stadtrand vernünftige Steigungen, was Länge und Prozent angeht ('normal' ist hier so 7 bis 8 % und 3 - 5 km Länge). Mit meinen Wochenendtouren im Alpenvorland hatte ich von Samstag bis Gestern einen 4er Block vorwiegend GA1 Training mit 335 km und ca 2600 Höhenmeter - und wieder aufkeimender Hoffnung, da die akzeptable Form sich schnell wieder eingestellt hat.

Zum gestrigen Erfolgserlebnis: Auf dem Weg zur ersten Steigung (von Heidelberg-Altstadt) am Neckar zum Stadtteil Ziegelhausen hat mich ein forscher junger Mann auf flacher Strecke mit dickem Gang stehen lassen. Inzwischen reif genug, darauf nicht mit "hinterher" zu reagieren, habe ich ihn ziehen lassen und beinahe vergessen. Dann geht's die Steigung in Ziegelhausen (wer's kennt...) hoch ... und siehe da, genau dieser Radler hängt vor mir im Berg, muss eine Trinkpause machen und absteigen. Er fährt wieder in dem Moment los, in dem ich ihn überhole - an der ersten von zwei Serpentinen liegt er schon gute 200 Meter zurück und ist auf dem 'Gipfel' gar nicht mehr zu sehen - und bei mir keimt die Hoffnung, dass das Wiederaufbautraining sehr gute Früchte trägt. Und das alles in einem vernünftigen GA2 - Bereich. Länge und Steilheit sind zwar nicht mit den ernsten Aufgaben zu vergleichen - aber egol....es macht wieder mehr Spass, als dass es zittrige Beine macht.

Eine Kollegin aus meinem Heidelberg-Kurs war letztes Wochenende am Gardasee - und hat erzählt, dass Sie auf dem Rückweg per Moped übers Timmelsjoch zurück ist; es ist also offen und damit kann Torstens und meine Testfahrt am 8. und 9. Juni diesbezüglich stattfinden.

Die weitere Umgebung muss sich dann noch einige Freudenbrüller anhören .... heute Pause, dann nochmal am Donnerstag.
So
Feierabend!!

Es ist einmal....

...ein Mensch, der seine Leidenschaft zum Rennradfahren entdeckt und zudem seinen Kumpel vom Sinn und Spaß der Radrundfahrten oder -rennen überzeugt, Danke, mon Rolf!


Von hhier aus wünsche ich schon mal einen guten Re-Start ins Training!


Ich freu mich schon total auf die Ötzi-Testfahrt Anfang Juni. OOOPS - das ist ja schon in zwei Wochen! Schluck...


Wir werden das schon schaffen! Irgendwie, bloß keinen Besenwagen!!!





Demnächst sollten wir mal Trainingsbilder einstellen, sozusagen als Beweis für die Schinderei....





Trainingsbilanz heute: 1 halbtot gefahrenes Reh von der Straße gezogen und gestreichelt. Daraufhin Panik bekommen, die Hände gewaschen und Mann und Rad desinfiziert. Bisher noch keine Symptome (nach ca. 4 Stunden) bekommen. Macht einen Tollwut eigentlich schneller?




Der Kenner siehts gleich...
Reminiszenz an gute Trainingswochen mit vielen Höhenmetern und Tour-de-France-Begleitfahrzeugen. Leider schon wieder zwei Jahre her...

Donnerstag, 17. Mai 2007

Es war einmal....

...ein Radler mit einem hehren Ziel. Er hatte einen Traum - wie das Motto des Ötzi! Und zwar, den Ötzi zu schaffen. Zu diesem Behufe spitzte er als Mitmotivator doctortee an, mitzufahren, sattelte dreimal die Woche seinen Aluesel, schaffte somit effizientes Training mit 6 bis zuweilen 10 Stunden die Woche und merkte, wie seine Form langsam aber stetig anstieg.
Aber dann kam der Nachwuchs mit einer kleinen Erkältung und das Malheur nahm seinen Anfang.
Aus dieser kleinen Erkältung wurden nunmehr 3,5 Wochen mit insgesamt 5,5 Stunden Training und immer noch störendem Husten - und aufkeimender Panik: den Ötzi schaff' ich nie !!!
Und wenn er nicht gekränkelt hääte, würde er zuversichtlich auf den Ötzi blicken.

Nunmehr steigt der Druck und der Respekt - doch mit eines wackren Ritters Hilfe, namentlich doctortee, werden wir am 8. und 9. Juni jeweils einen Halbötzi absolvieren. Die Strecke am 8. von Sölden bis Sterzing (die erste Ötzihälfte) und am 9. von Sterzing nach Sölden - natürlich über die geplante Strecke des Marathons.

Geplante weitere Vorbereitungen meinerseits: Wiederaufnahme regelmäßigen Trainings mit zunehmend Kraftausdauerintervallen (mangels 'echter' Berge in unmittelbarer Nähe) , die schon erwähnte Ötzitour sowie Pfaffenwinkelradrundfahrt, Arberradmarathon und Wendelsteinrundfahrt....und dazwischen immer mal ein paar längere Touren.
Dann sollte die Form eventuell wieder reichen ... die Hoffnung stirbt zuletzt !!!

Mittwoch, 16. Mai 2007

Es geht los!

was soll ich nur schreiben?
Es geht hier um den gefürchteten Ötzi - und alles, was irgendwie damit zusammenhängt.

Du kennst den Ötzi nicht?

Ganz kurz: es ist so eine Art Radrundfahrt über vier Alpenpässe: Kühtai, Brenner, Jaufen, Timmelsjoch. Länge: 238 km. Höhe: 5.500 m.

Und das in einem Tag. Am 26.8.2007. http://www.oetztaler-radmarathon.com/

Der Blog hier ist zum Auskotzen, Austauschen, Aufwärmen.

Los geht's!

Noch 104 Tage
Ich trainiere momentan 9 bis 15 Stunden in der Woche mit Schwerpunkt im GA-Training bei hoher Trittfrequenz (viel MTB, weniger RR). Leider komm ich kaum dazu, ordentlich Höhenmeter zu machen. Wird das mein Verhängnis werden? Je ne sais pas. Ich bin seit Mitte November ca. 4.500 km in 200 Stunden gefahren, wobei es eigentlich erst im Februar richtig losging.
Heute etwas dicke Beine und ein bisschen müde. Liegt wohl daran, dass ich seit einigen Wochen morgens vor der Arbeit 1,5 Stunden fahre und danach nochmal so viel.

Ich will dieses Drecksdings von Ötzi schaffen!!!!!!!!!