Freitag, 24. August 2007

Der letzte Arbeitstag...

...ist echt schlecht.
Warum kriegen wir 'nen Ordner, wenn wir das schaffen?


Aaah - Orden! Aaaah Ooooh.
Gestern abend nach vier komplettabstinenten Tagen eine kleine Einheit mit einem nicht genannten Kollegen absolviert - erstaunlich wie groß ein Unterschied Trainierter / Untrainierter sein kann.
Mein lieber Kollege hat auf flacher Strecke (ohne Probleme mit der Atmung oder Verfärbungen, die auf größere Anstrengungen hindeuten) fast permanent Pulswerte über 170, häufig über 180 und immer noch recht oft auch mal 195 gehabt. Mit 195 bin ich den steilen Teil vom Anstieg zum Sudelfeld hoch....viel mehr ging da nicht. Möchte mal wissen, was der für einen MaxPuls hat......ich tippe auf irgendeinen Wert zwischen 230 und 280 :-)
Insgesamt waren wir so ca 2:15 h unterwegs, knappe 50km - und nur auf den letzten 10 km hat der Kollege - nennen wir ihn Mister X - geschwächelt.
Und mein Puls war meistens im Rekom (Schnitt: 119, GA beginnt bei 128). Also ist mit Training doch so Einiges zu machen. Cool: Mister X kurbelt wie ein Weltmeister, hohe Trittfrequnz und recht flüssig, obwohl Status 'Anfänger'. Garantiert ein Talentierter - ich war recht beeindruckt, wir sind letztes Jahr das erste Mal zusammen unterwegs gewesen. Mister X sitzt prima auf dem Rad und sieht einfach aus, als würde er das immer tun. Und es war die längste Tour am Stück, die er je unternommen hat.
Mal sehen, ob das ausbaufähig ist. Zum Ende - wie gesagt - leider extrem abgebaut - Spass gemacht hat's trotzdem, weil er auch gut im Windschattenfahren ist, d.h. gleichmäßig mitgehen kann und nicht rumeiert.
Doch nun zu den Aufgaben, die vor uns liegen: vier Pässe - drei zum Üben, dann sollte man warmgefahren sein, weil dann kommt der Testanstieg, ob die Hausaufgaben gemacht wurden.
Wetter: sieht nach deutscher Vorhersage super, nach österreichischer mäßig gut aus: Wetter.at spricht von den Schauern der Nacht, die sich am Sonntag meist auflösen (bzw. dei Wolken dieser Schauer) - d.h. wenn sich das Wetter ein wenig träger anstellt stehen wir plötzlich im Regen und keiner hätt's gedacht :-D
Dennoch: die Prognosen sagen eindeutig: Wetter wird fahrbar, selbst wenn's anfänglich leicht feucht wird. Heute abend wird gepackt - Sachen von Sohnemann und Papa, alles was mit Rad zu tun hat, Powergels, Werkzeug, Klamotten in 23 Schichten und, und, und...
Im Forum der Rennrad News ein paar Leute getroffen, die ich in Sölden hoffentlich zum Kaffee und Erfahrungsaustausch treffe. Wenn alles nach Plan läuft werden Torsten und ich gemeinsam nächtigen und nach erfolgreich absolviertem Ötzi meine liebe Familie an das endorfingetränkte Herz drücken. Dann wird viel geplappert und gefuttert und gejuchzt - totschwer gepennt und dann .... war's das mit der Saison. Keine Ziele mehr auf dem Rad, dafür umso mehr Orientierung auf die Wesentlichen (Familie) und Unwesentlichen Dinge des Lebens.

Mal sehen, wie's so läuft.....

Mönsch Doctor Torte - ich laufe langsam rum wie aufgezogen, rote Bäckchen und Hummeln im Arsch....freu, freu, freu - obwohl's doch so eine Quälerei werden wird...Männer sind komisch :-)
Jawoll - und das ist gut so!!!

Dienstag, 21. August 2007

Ah! Oh! Gut!

ich sag nur: die Wettervorhersage ist traumhaft. Ah! Oh! Uh!
Knie zickt immernoch, Rücken zickt ein bisschen. Aber egal, gejammert werden kann danach.
Ah! Oh! Uh!
Große Vorfreude!
Hallo Bolf, jemand zuhause????

Montag, 20. August 2007

Generalprobe Wendelsteinrundfahrt

Ich sag nur: Chapeau!
Was für ein bescheuerter Name, aber manchmal muss man Bescheuertes sagen, wenn man so etwas bescheuertes wie den Ötzi machen will.
So.
Die Wendelsteinrundfahrt (158 km, 2100 hm) haben Meister Rolf und ich in 5:38 h (allerdings ohne Pausen, die liegen bestimmt auch nochmal bei 45 min) gemacht - Bestzeit für uns (Rolf ist das ja immerhin zum vierten Mal gefahren).
Fazit: Ötzi, du alte Drecksdingenskirchen, komm nur! Die Wettervorhersage sagt heute noch gutes Wetter voraus. Allerdings sinds ja noch 7 Tage hin...
Mein Knie und mein Ischias zicken zwar, aber die krieg ich schon noch betäubt. Mit 41 ist das ja fast normal, wenn man sich so umhört.
Also, bester Bolf, wenn wir das schaffen, kriegen wir nen Orden!!!!

Freitag, 17. August 2007

Virtuelle Teilnahme am Ötzi - Berichte aus der ersten Reihe !!

Für alle, die sich tatsächlich für das Thema 'Ötzi' interessieren und noch etwas anderes damit assoziieren, als eine fellumhüllte Mumie mit Pfeilspitze in der Schulter, gibt's hier mal eine kleine Sammlung von ernsten, schönen, albernen und (fast immer) spannenden Berichten diverser Ötzi-Teilnahmen (ohen ANspruch auf Vollständigkeit):

http://www.gambrinus99.de/berichte/oetztal2000/oetztalbericht2000.php

Mein Favorit - weil von einem Spitzenfahrer geschrieben, der gar nicht wusste, dass er solch ein Spitzenfahrer ist (außerdem gibt's auf dieser Seite rechts oben sechs weitere Links zu weiteren Erfahrungsberichten):
http://www.hernolds-radseiten.de/RTFDB/?go=294

Ein etwas längerer Bericht einschließlich der Vorbereitung (von unten nach oben lesen!!):
http://www.tirolersport.com/oetztaler.php

http://www.wolfgang-wessely.de/images/sport/oetztaler_radmarathon.htm


Viel Spass beim Lesen dieser Berichte!

hab ich gehabt, hernolds radseiten, oh je. wie kann der so untertreiben???? faehrt einfach mal los als hobbyfahrer und reisst alle um. ich verstehs nicht. ach, naturtalente.... seufz. unsereins hat als ziel die 12 stunden... egal. ich hab ne gaensehaut und bin jetzt schon voller adrenalin. in dieser woche gibts auch kaum radfahren, nur rumtrollen im rekombereich. laaangweilig. aber ach wie geil. wie gesagt, meine nippel explodieren vor lust.
gute nacht,
onkel totte

So langsam wird's ernst

Jaja - die Langdistanzen....
In order of Appearance:
  1. Pfaffenwinkelradwanderfahrt (schönes Wort, gell?) mit 213 km (unfreiwillige Verlängerung, weil ich einen Abzweig übersah....ich war zu fasziniert von einem älteren Weib, das Ihren Gatten ankeifend eine leichte Steigung hochfuhr und schimpfte, dass Sie ja nie und nimmer hätte wissen können, dass es im Allgäu Berge gäbe und diese mit dem Fahrrad und bei Hitze auch noch anstrengend zu befahren seien...seltsam - aber Luft zum Schimpfen hatte sie).
  2. zwei Wochen später (29.07.) der Arberradmarathon mit heftigen Schauern und Winden (ich meine das Wetter) - sowohl bei der Pfaffenwinkelradwanderfahrt als auch beim Arber hatte ich auf Ernährung geachtet, nur das, wa ich kenne und vertrage, gegessen und gesoffen wie ein Ochse: im Ergebnis weder Krämpfe noch Einbrüche; Regenjacke beim Arber vergessen und als Folge mit gewisser Wut im Bauch die letzten 40km gegen das Wetter gekämpft und ein paar tapfere Recken in meinem Windschatten ins Ziel gezogen - von Anfang bis Ende in sehr guter Form - leider nie über eine längere Strecke eine Gruppe gefunden, die richtig Tempo bolzen wollte.....oder konnte. Und Liegeradler können auch Windschatten bieten - danke an den Liegeadler, der uns nach der Arberabfahrt zur Verpflegung nach Regenhütte gezogen hat - 240km.
  3. Nach Urlaubsabbruch am 5. August spontane Teilnahme am Erdinger Radmarathon - kleine, feine Rundfahrt für 15 Euro mit extrem vielen kurzen Steigungen und Abfahrten - ganz anders als der Ötzi. Das Streckenprofil sieht aus wie ein Sägeblatt mit Kerben und ausgebrochenen Zähnen - immerhin ein paar vernünftige Steigungen, die lang genug sind, einen Rhythmus zu finden gab's; die Strecke war 212km lang mit etwa 2300 hm. Einen tapferen Mitstreiter (Bernhard), der leider an der letzten Verpflegung die Waffen bzw Beine streckte und sonst zu wenige auf der langen Runde, um eine Gruppe zusammen zu bringen. Die paar Leut, die mal kurz mit uns unterwegs waren, sind entweder bald auf die kürzere Distanz abgebogen oder wollten einfach alleine fahren. Zwar wäre es schwer, bei solch einem ewigen Auf- und ab zusammenzubleiben - von der Leistung der Kandidaten, die ein Frage kamen, wäre das aber möglich gewesen als Grüppchen von 5 bis 6 - da wir ca 2/3 der Zeit beträchtlichen Gegenwind hatten, wäre wenn und aber. Einige Forumsbekannte versicherten mir, dass auf den kürzeren Runden (154 und 115 glaube ich) wesentlich mehr 'Gruppenfahrer' unterwegs waren. Auch ich wurde noch von zwei 'Kurzdistanzlern' auf den letzten 15km eingeholt und zu dritt haben wir nochmal so richtig Gas gegeben - das hat mächtig Spass gemacht. Auch der Biergarten und die Grillfeier im Zielbereich sahen nach Vergnügen aus - Kinderbetreuungspflichten und Geiz haben mich jedoch nach Hause gezogen.
Im Fazit bin ich sehr zufrieden mit der eigenen Form - ein paar Krämpfe beim Erdinger konnte ich wegtrinken (häufiger Fehler meinrseits: zu wenig trinken). Ein bestätigender Kommentar an mich von Andreas - einem Arbermitradler: Der Ötzi kann kommen! Ansonsten bin ich fast immer allein unterwegs gewesen, weil mir die wenigen Gruppen in der Regel zu langsam waren. Bewusstes Essen und Trinken und leicht 'gebremstes' Fahren zu Beginn sind ganz wesentliche Punkte, de ich sonst gerne vernachlässige, was meistens zu Schwäche, Hungerast oder Krämpfen führt.
Nicht so die letzten Male....dennoch einige Einschränkungen: psychologisch wird es für den Ötzi nicht so gut sein, bei den letzen Marathons eigentlich nur auf der Überholspur unterwegs gewesen zu sein - denn mein Anspruch bei den Marathons war, sie als Vorbereitung für den Ötzi zu sehen - während die anderen Teilnehmer oft den jeweiligen Marathon als Saisonziel nehmen und froh sind, diesen zu schaffen. Beim Ötzi selbst werde ich sicher dumm aus der Wäsche schauen, wenn ich derjenige bin, der dauernd überholt wird - und entsprechend schnell an Tagesform und Können zweifeln.
Außerdem waren meine Zeiten bei der Pfaffenwinkelradwanderfahrt und beim Arber schlechter als die letzten Male - vermutlich weil ich da jeweils viel häufiger alleine (im Wind) gefahren bin, aber auch, weil zwar meine Ausdauerleistung zugenommen hat, nicht aber die Geschwindigkeit. d.h. ich halte an meiner Vorgabe von 12 Stunden Start -> Ziel beim Ötzi fest (einschließlich Verpflegungsstopps).

Onkel Torte ist nach einigen Zweifeln, Motivationslöchern zwar noch lange nicht wieder in die Blog - Autorenrolle geschlüpft - aber wieder voll bei der Sache und mit ganzem Herzen beim Ötzi als Saisonziel zurück und ebenso wieder voll motiviert auf dem Rad und spricht (fantasiert...?) von Zeiten unter 11 eventuell sogar um die 10 Stunden. Klar - insgeheim halte ich mir die Option offen, die Zielzeit während des Ötzi anzupassen - aber während unserer gemeinsamenÖtzi- Testfahrt über zwei Tage habe ich ca 11 Stunden reine Fahrzeit gehabt - ohne irgendwelche Pausen gerechnet. Ich denke, er ist deutlich schneller am Berg - ich schätze, er würde in Summe an den Anstiegen weit über eine Stunde schneller sein als ich. Andererseits möchte er im Team durchkommen und gemeinsam die Zielleinie überqueren - wir werden, so das Wetter mitspielt, einfach sehen, wie es sich entwickelt.

Morgen steht die Generalprobe an: die Wendelsteinrundfahrt mit den Anstiegen 'weiß-den-Namen-grad-nicht-ist-aber-extrem-fies' und von Oberaudorf zum Sudelfeld als längerem Ötzi-Testanstieg und den sich ziehenden Anstiegen im letzten Drittel, wenn man meint, alles wär hinter einem.
Wenn's da schlecht läuft: passt, weil Generalproben müssen schlecht laufen.
Wenn's da gut läuft: passt auch, weil dann stimmt die Form.

Wieder habe ich nun unglaublich viel geschrieben und dem Internet etlichen weiteren Müll hinzugefügt - kein Schwein interessiert's und trotzdem hat's Spass gemacht.

Freitag, 13. Juli 2007

Ich dope nicht mehr. Und Langdistanzen kommen !

Kurz vor unserem Juniurlaub habe ich übrigens die Thyroxineinnahme gestoppt.
Warum? Erstens war die Dosis so minimal, dass ich einfach mal probieren will, wie es geht ohne das Hormon. Zusätzlich habe ich keine Lust mehr, alle viertel Jahr zum Arzt zu laufen, Blut abnehmen zu lassen und die Feststellung zu hören, mein Wert sei unter 'normal' und dann wieder ein Päckle bekomme, dass wieder ein viertel Jahr reicht, um dann wieder.....

Sonntag den 15.07. kommt die erste Langdistanz unter die Räder: es ist angerichtet für die Pfaffenwinkelradrundfahrt. Diese entspannte Veranstaltung ist keine RTF (d.h. es gibt keine Punkte für die RTF-Wertung von Lizenzfahrern des Bund Deutscher Radler (BDR)), sondern einfach nur eine wunderwunderschöne Strecke, ausgeschildert von den Peitinger Radlern und von vielen sehr freundlichen und engagierten Helfern betreut. Es gibt vier Runden, die längste ist mein Ziel mit ca 205 km. Zwei Wochen später der Arberradmarathon (hier gibt's RTF Punkte), mit der 250 km Runde (eigentlich sind's nach meinem Tacho nur 240 km...aber die offiziellen Zahlen wollen wir mal als Referenz gelten lassen).
Etwas unheimlich ist mir die Pfaffenwinkelradrundfahrt (ein schönes Wort) - die fahre ich nun zum 5.mal in Folge - war sozusagen die Einstiegstour in die Marathonveranstaltungswelt - und da war bisher und wird auch Sonntag wieder sein nur schönstes Wetter. Wie machen die das? Pfaffenwinkel? Hat da vielleicht der Name theologisch begründete Bezüge zur Wettergestaltung? Wenn ja, bitte ich um weniger Wind als sonst - Sonne ist ok, aber es muss ja nicht immer so kräftig pusten, oder?!
Ich freue mich sehr auf die Pfaffenwinkelradrundfahrt (ein wirklich schönes Wort) - allerdings (und jetzt der Schluß zum einleitenden Thema) ist mir ein wenig bang: das Absetzen des DOpingmittels Thyroxin zeigt nach nunmehr vier Wochen zunehmend deutlich die Folgen des Fehlens der künstlichen Hormonzufuhr: bereitwillige Müdigkeit, wesentlich stärkeres Schwitzen und sehr starke Leistungsschwankungen. Die Summe dieser Erfahrungen läßt mich die aktuelle (wieder abflauende) Dopingdiskussion in ganz anderem Lichte sehen. Anders gesagt: Erfolg verwöhnt und es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass der eigene Körper doch schon recht früh an seine Grenzen kommt. Andererseits erwacht nun in mir der Ehrgeiz, die Saisonziele ohne medizinische Hilfsmittel zu erreichen und es bleiben zwei Mittel, die Ziele dennoch zu erreichen: meine inzwischen wieder 76 kg auf unter 73 zu bringen - da wo sie hingehören und letzten Sommer auch waren. Und trainieren. Auf den Langdistanzen und Anfang August auch im Badischen und der Pfalz. Und schließlich kurz vor dem Ötzi mit dem inzwischen wieder akzeptablem Gewicht und dem guten Trainingsstand ein wenig ruhiges Ausgleichstraining betreiben.
So - das muss doch klappen - odda? Ob da Doctortee mitfährt ist wieder unklar klar nicht so sicher oder doch. Aber egal ob oder wie - das nächste Projekt ist in der Pipeline - und das heisst Männerurlaub auf Malle - Radln im kommenden Spätwinter, um die Form in ungeahnte Höhen zu bringen für jedes der noch unbekannten Radlziele 2008. Für heute finis.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Ein etwas anderes Training

Die letzten beiden Juniwochen.
Mööönsch - das war aber schön, am Gardasee (etwas südlich von Gargnano, Westufer...ca. 200m über dem See mit Blick auf den selben und diverse Olivenhaine).
Ausgewogene Mischung aus Faulenzen, Sightseeing und MTB-Fahrten - dreimal im 'Powermodus' (d.h. allein auf weiter Flur mit mir und dem Schweinehund) sonst mit David im Kindersitz hinten und mir als sehr vorsichtigem Ab- und zum Glück gut trainiertem Berg-Auffahrer.
David selbst ist ein guter Sozius, hat Spass bei der Sache und schläft bevorzugt in rumpligem Gelände ein, auf Sträschen und flacherem Gelände spornt er Vater auch gerne mit verschiedensten Mitteln an, als da wären schiebende Tritte in die Oberschenkel (allerdings sehr sanft), Kniffe und Klatscher auf den Po, Lautstarke rhythmische Anfeuerungen und kräftiges Wackeln am Kindersitz selbst.
Die Touren, die wir als Familienausflüge unternahmen, waren alle gut bis sehr gut fahrbar, das Geruckel in den Abfahrten kann durch entsprechend langsames und vorausschauendes Fahren auf nahezu Null minimiert werden und Auffahrten sind auch mit Zusatzgewicht kein Probem.
Es macht richtig Spass mit der ganzen Familie aktiv in den Bergen unterwegs zu sein - auch wenn eine 40km Tour halt mal sechs oder sieben Stunden dauert - einfach sehr entspannt - Urlaub eben :-)

Zum Ötzi: es scheint, dass mir eine Exklusivteilnahme droht - dennoch werde ich nun wieder vermehrt auf Rennradtraining gehen und zunehmend intensive Einheiten einbauen. Vorgestern (Dienstag mal 60 km in 1:52 gefahren, Puls immer im GA2 und EB), geplant sind Ausritte an Freitag und Samstag - da wieder primär im GA1. Freitag hoffentlich früh aus der Arbeit, und Samstag - zum Auftakt der Tour - kommt Davids Oma und ich fahre eine Prolog-prolog-Einheit und schau mir dann den Auftakt an....mal sehen, ob David vort der Glotze hängen bleibt.

Freitag, 15. Juni 2007

Der Test

Letzte Woche - Freitag den 8. und Samstag den 9. Juni - haben wir es getan.
Wir sind die Ötzistrecke abgefahren und bei normalem bis gutem Ötziwetter (Regen und Sonne) über alle Berge gekommen.
Um es vorweg zu nehmen: der Veranstalter übertreibt maßlos:
es sind weder 238 km noch 5500 Höhenmeter. Alles viel einfacher: 230km und 5200 Höhenmeter - also alles nur halb so wild!
Tag 1: Anfahrt von München nach Sölden mit zunehmender Beregnung, bis kurz vor Sölden schließlich Wolkenbruch. Und diese Strecke müssen wir ja wieder zurück. Sölden liegt schon recht weit im Ötztal, welches beim Ötzi ja anfangs bergab bis Ötz befahren wird. Und uns wurde es mulmig, weil dieser Wolkenbruch würde für uns bedeuten: auf den ersten 10 Kilometern klitznasch zu werden. Und als wir schließlich aufbrechen wollen fängt es an zu regnen...hilft ja ix - wir einfach los, es war ja kein durchgehend bedeckter Himmel - sondern 'nur' so ein paar dunkel dräuende Düsterwolken.
Und? ois easy :-) wir haben ein paar Tropfen abbekommen und das war's. Bis Ötz.
Dann geht's dort im Ort sofort steil hinauf zum Kühtai Sattel - kraftsparend fahren war angesagt: das Ding ist kein Anstieg, sondern eine Treppe: von flach zu steil (bis angeblich 18 %) und flach zu steil und flach zu steil und noch steiler (plus eine längere Regenpause).
Die Abfahrt vom Kühtai ist was für Raser: selbst beim Test und entsprechend vorsichtiger Fahrweise bin ich mehrmals auf 86 km/h gekommen - und Zuckerhunger bekam ich auch - im Inntal also in den nächstbesten Supermarkt und die zweite Regenpause mit Energiezufuhr verbracht.
Auf nasssssser Fahrbahn durch Insbrucks malerische Autobahn-Bundesstrassen-Bahnhofsviertelgegend auf die alte Brennerbundesstrasse und auf ebenfalls nasser Strecke zügig gen Brenner. Läßt sich ganz gut fahren, ein kurzes steileres Stückscken am Ende ist kein Problem und eh man sich versieht ist Sterzing erreicht, grüßt mit malerischem Postkartenromantikaltstadtaussehen und Südtiroler Blasmusik. Und einer Pizzeria mit Wagenrad großen Pizze, die außerdem noch hervorragend schmecken (Pizzeria Ristorante Biwak - sehr zu empfehlen, wenn auch nicht schön gelegen am Nordeingang von Sterzing, direkt am Strommasten). Bis dahin sind wir gut 135 km geradelt un dhaben ca 2100 Höhenmeter erklommen - den größeren Teil der Strecke, aber erst 2/5 der Höhenmeter....

Tag 2: fast nur schönes Wetter und Myriaden Motorradfahrer, die zu 2/3 Bergrennen veranstalten ohne es zu beherrschen und permanent Spass daran haben Radfahrern zu zeigen, dass Sie einen jederzeit von der Strasse pusten können.
Allen Motorradlern, die erstens ihr Gerät beherrschen und zweitens in angemessenem Abstand überholen ein herzlicher Dank (zwei oder drei waren's schon).
Jaufenpass: ein extrem gleichmäßiger Anstieg über die gesamte Länge von knapp 16 km. Wer hier den Rhythmus findet wird wie in Trance raufkommen - ohne Probleme, da auch keine Steilstücke drin sind.
Vielen Dank nochmal an den Materialwagen bzw die Fahrerin desselben, die uns immer wieder anfeuerte (und Ihren Fahrer - den Sie bei dessen Ötzitest begleitete natürlich auch).
Sehr schöne, kurvige Abfahrt nach St Leonhard, wo jeder zweite Mensch Hofer heisst (nach dem Andi Hofer Napoleon Besieger und trotzdem hingerichtet Helden der Region). Dort etliche Cappus in heißer Italiasonne gesüffelt und ab zum letzten und härtesten Ansteig:
Timmelsjoch.
Hui.
Hoch -> 2509 m
1800 Höhenmeter am Stück.
Und die Letzten 600 Höhnemeter am steilsten.
Aber selbst das ging und nach 'nem Plausch mit einem Berliner Paar (Parole: Brustbild) , die Torsten nach dessen Ankunft am Joch die Wartezeit auf mich verkürzten geht's mit erschöpften Wasservorräten nach Sölden - wieder in rasender Abfahrt, der kurze und fiese letzte Anstieg zur Mautstelle und schließlich - durch ein paar Abschiedsregentropfen - ins sonnige Sölden.

Wau.

Det war ne jeile Tour - und machbar isse auch - im Sinne einer Tagestour namens 'ötztaler Radmarathon'. Natürlich schlägt jetzt wieder der Größenwahn zu, denn wir hatten ja eine recht geruhsame Nacht dazwischen geschoben. Dennoch - mit Durchschnittspuls im GA1 und dem Wissen, was da auf einen zukommt, sollte die Ötzi machbar sein. Zumindest bei akzeptablem Wetter.
So.
Ende ersma - und Tschö bis zum nächsten Mal - verschwinde jetzt zwei Wochen an den Gardasee in einen internetfreien Haushalt und werde ein bisserl mit dem MTB trainieren, mit Frau und Kind viel Spass haben und wieder berichten!

Freitag, 1. Juni 2007

Oh je, Oh Schmerz, Oh Leiden

Was soll man nur sagen - die Knie schmerzen bei Toast (warum? seit wann?), alle haben gedopt und jetzt auch noch meine Beichte: auch ich.
Ja - auch ich. Ich habe nicht nur gedopt - ich dope immer noch. Täglich. Vom bösen Hausarzt verschrieben. Thyroxin. Seit etwa zwei Jahren, angefangen bei 75 mg bis nunmehr seit ca drei Monaten 25mg täglich, so dass mein Schilddrüsenhormonspiegel in einem Bereich liegt, der bei den meisten anderen Leuten als 'normal' angesehen wird. Damit hoffen wir, meine Infektanfälligkeit in den Griff zu bekommen - ob es in den vergangenen Jahren was gebracht hat, bezweifle ich - zumindest auf den gesamten Zeitraum; das erste Jahr dagegen war recht gut.

Mein Mitmotivator, großes Vorbild und Lehrer Torsten hat Probleme - wir haben seit drei Wochen nicht mehr miteinander gequatscht und ich sehe nur noch im Blog, was er für Leiden durchmacht. DAS MUSS SICH ÄNDERN - und wird es auch.

Aber: Du bist nicht allein! Die Leiden des (nicht mehr ganz) jungen W: in Folge der Heidelberger Hitzeschlacht ist mir das Aufkommen des diesjährigen Asthma/Heuschnupfen-Leidenszeitraumes ein- und aufgefallen. Kein wirklich schlimmer Zustand - allerdings Matsch im Kopf, statt schwerer Beine eine 'schwere Lunge' und immer viel Niesen und Kratzen im Hals.
Und was viel schlimmer ist: mein Gewicht hat seit Jahresbeginn sehr langsam, aber stetig zugenommen - und nun muss ich feststellen, dass ich mich in der oberen Hälfte der 70er Kiloklasse eingerichete habe - BMI also inzwischen wieder bei >25. Und auch die Körperfettwaage zeigt mir seit zwei Tagen böse Daten: 20 % Fett. Diesen Wert hatte ich das Letzte Mal am 30.12.2005 !! Die Angaben sind zwar ungenau, aber im Trend eindeutig - vorbei die Zeiten mit drei Kilo weniger und 17 % Fett als normaaaaal.

Maßnahmen: trotz Asthma-/Heuschnupfen regelmäßig mäßig trainieren, ab heute keine Kalorienbomben mehr zu mir nehmen (gerade in Heidelberg war die Verpflegung sündhaft gut - plus diverse Zuckerbomben als Dauerbrennerfutter) und mich dem neuen - alten Ziel der 70 Kilo zuwenden.

Samstag, 26. Mai 2007

Ächz

ich brauch ne Pause...
Heute 2:45 traininert, 1000 HM durch Pupplinger-Au-Schaukeln und miesen Puls bei geringem Tempo gehabt. Dicke Beine, wehe Knie. Nicht übertrainiert, weil Durchschnittspuls weit unter 140 war, aber das reicht. Es gab schon bessere Tage...
Geh jetzt ins Bett, das war wohl nix...

Freitag, 25. Mai 2007

Geil, mon Rolf

so, ich machs kurz, weil ich jetzt aufs RR springe und ne Kurve drehen werde. Chapeau, mon Rolf, und Willkommen zurück im Trainingsleben!

Gestern hab ich den ganzen Nachmittag gekotzt. Also geistig. Weil Rolf und Ete es doch getan haben. Ich bin verzweifelt. Fehlt nur noch Jens Voigt. Das fehlt noch. Ich bin drauf und dran, mich im Juli, wenn wir in Frankreich Urlaub machen, an die Straße der Tour zu stellen und im Moment des Vorbeifahrens denen meinen schönen nackten Arsch zu zeigen und ordentlich auf die Tour und die ganze gedopte Bande zu kacken. Auf jeden Fall kauf ich mir nun keine Satschüssel für unterwegs. Ich hasse den Profi-RR-Sport. Würg! Kotz!
Denen glaub ich nix mehr.

Ansonsten zum eigenen ungedopten Training: ich fang langsam an, aufgrund mangelnder HM hier in München und mangelnder Zeit, die Isarauen ständig rauf und runter zu fahren. Gestern hab ich das 20 Mal gemacht und dabei 500 HM zustande gebracht. Ist zwar öde, aber besser als nix.

Meine GA ist nun recht gut, aber leider tun mir immer wieder die Knie weh. Das ist doof und deutet darauf hin, dass ich mal ne Woche sehr viel kürzer treten sollte. Aber ich will nicht!!! Das Wetter ist so geil!!!!

In diesem Sinne tret ich jetzt n'bisschen Asphalt.

Tschö mit Ö

Heidelberger Hitzeschlacht

Gestern letzter Trainingstag in Heidelberg / Odenwald. Bei sanften 33 Grad um 17:30 losgefahren (nach immerhin einem Ruhetag) - im Flachen wieder von einem hochergeizigen MTBler versägt worden (mit ca 30 km/h), der ist zwar langsamer geworden, aber wieder überholen wollte ich auch nicht - der wär ja vom Rad gefallen bei der Hitze.

Dann der erste Anstieg:
Das war der reinste Dampfhammer - kein Wind, aufgeheizte Fassaden, die die Wärme abstrahlten, heisser Asphalt, das einzige Lüftchen war hin- und wieder der heiße Auspuffatem überholender Autos. Die gleiche Steigung wie vorgestern - aber subjektiv viel schlimmer.
Dennoch - Hochkommen, wie auch immer - hat geklappt.
Der Rest der Auffahrten fand dann im zunehmend kühler werdenden Abend und in schattigem Wald statt.
Ein seltsamen Phänomen beim HAC4 - er hat die gestrige Tour zur vorangegangenen addiert, obwohl dazwischen die Aufzeichnung völlig gestoppt war....???
Daher weiss ich nicht, wie weit und hoch - das kann ich dann erst wieder zu Hause checken.

Das nur mal als reine Beschreibung, was man während eienr Schulung nebenbei noch so sinnvolles unternehmen kann :-)

Bis zum nächsten Mal!
Und bin mal gespannt, was Torsten so gemacht hat.

PS: das Timmelsjoch ist offiziell seit 19.05. geöffnet - leut Website. Freu :-)

Mittwoch, 23. Mai 2007

Ein erstes Höhenmetererfolgserlebnis

Tach zusammen.
Derzeit weile ich in Heidelberg, um in einem Wochenkurs neue Weihen im Rahmen des IT-Profitums zu erhalten.
Das wichtige an dieser Woche: der liebe Jan hat mein Rad mit dem Auto nach Heidelberg geschafft - und im Vergleich zu München gibt's hier unmittelbar am Stadtrand vernünftige Steigungen, was Länge und Prozent angeht ('normal' ist hier so 7 bis 8 % und 3 - 5 km Länge). Mit meinen Wochenendtouren im Alpenvorland hatte ich von Samstag bis Gestern einen 4er Block vorwiegend GA1 Training mit 335 km und ca 2600 Höhenmeter - und wieder aufkeimender Hoffnung, da die akzeptable Form sich schnell wieder eingestellt hat.

Zum gestrigen Erfolgserlebnis: Auf dem Weg zur ersten Steigung (von Heidelberg-Altstadt) am Neckar zum Stadtteil Ziegelhausen hat mich ein forscher junger Mann auf flacher Strecke mit dickem Gang stehen lassen. Inzwischen reif genug, darauf nicht mit "hinterher" zu reagieren, habe ich ihn ziehen lassen und beinahe vergessen. Dann geht's die Steigung in Ziegelhausen (wer's kennt...) hoch ... und siehe da, genau dieser Radler hängt vor mir im Berg, muss eine Trinkpause machen und absteigen. Er fährt wieder in dem Moment los, in dem ich ihn überhole - an der ersten von zwei Serpentinen liegt er schon gute 200 Meter zurück und ist auf dem 'Gipfel' gar nicht mehr zu sehen - und bei mir keimt die Hoffnung, dass das Wiederaufbautraining sehr gute Früchte trägt. Und das alles in einem vernünftigen GA2 - Bereich. Länge und Steilheit sind zwar nicht mit den ernsten Aufgaben zu vergleichen - aber egol....es macht wieder mehr Spass, als dass es zittrige Beine macht.

Eine Kollegin aus meinem Heidelberg-Kurs war letztes Wochenende am Gardasee - und hat erzählt, dass Sie auf dem Rückweg per Moped übers Timmelsjoch zurück ist; es ist also offen und damit kann Torstens und meine Testfahrt am 8. und 9. Juni diesbezüglich stattfinden.

Die weitere Umgebung muss sich dann noch einige Freudenbrüller anhören .... heute Pause, dann nochmal am Donnerstag.
So
Feierabend!!

Es ist einmal....

...ein Mensch, der seine Leidenschaft zum Rennradfahren entdeckt und zudem seinen Kumpel vom Sinn und Spaß der Radrundfahrten oder -rennen überzeugt, Danke, mon Rolf!


Von hhier aus wünsche ich schon mal einen guten Re-Start ins Training!


Ich freu mich schon total auf die Ötzi-Testfahrt Anfang Juni. OOOPS - das ist ja schon in zwei Wochen! Schluck...


Wir werden das schon schaffen! Irgendwie, bloß keinen Besenwagen!!!





Demnächst sollten wir mal Trainingsbilder einstellen, sozusagen als Beweis für die Schinderei....





Trainingsbilanz heute: 1 halbtot gefahrenes Reh von der Straße gezogen und gestreichelt. Daraufhin Panik bekommen, die Hände gewaschen und Mann und Rad desinfiziert. Bisher noch keine Symptome (nach ca. 4 Stunden) bekommen. Macht einen Tollwut eigentlich schneller?




Der Kenner siehts gleich...
Reminiszenz an gute Trainingswochen mit vielen Höhenmetern und Tour-de-France-Begleitfahrzeugen. Leider schon wieder zwei Jahre her...

Donnerstag, 17. Mai 2007

Es war einmal....

...ein Radler mit einem hehren Ziel. Er hatte einen Traum - wie das Motto des Ötzi! Und zwar, den Ötzi zu schaffen. Zu diesem Behufe spitzte er als Mitmotivator doctortee an, mitzufahren, sattelte dreimal die Woche seinen Aluesel, schaffte somit effizientes Training mit 6 bis zuweilen 10 Stunden die Woche und merkte, wie seine Form langsam aber stetig anstieg.
Aber dann kam der Nachwuchs mit einer kleinen Erkältung und das Malheur nahm seinen Anfang.
Aus dieser kleinen Erkältung wurden nunmehr 3,5 Wochen mit insgesamt 5,5 Stunden Training und immer noch störendem Husten - und aufkeimender Panik: den Ötzi schaff' ich nie !!!
Und wenn er nicht gekränkelt hääte, würde er zuversichtlich auf den Ötzi blicken.

Nunmehr steigt der Druck und der Respekt - doch mit eines wackren Ritters Hilfe, namentlich doctortee, werden wir am 8. und 9. Juni jeweils einen Halbötzi absolvieren. Die Strecke am 8. von Sölden bis Sterzing (die erste Ötzihälfte) und am 9. von Sterzing nach Sölden - natürlich über die geplante Strecke des Marathons.

Geplante weitere Vorbereitungen meinerseits: Wiederaufnahme regelmäßigen Trainings mit zunehmend Kraftausdauerintervallen (mangels 'echter' Berge in unmittelbarer Nähe) , die schon erwähnte Ötzitour sowie Pfaffenwinkelradrundfahrt, Arberradmarathon und Wendelsteinrundfahrt....und dazwischen immer mal ein paar längere Touren.
Dann sollte die Form eventuell wieder reichen ... die Hoffnung stirbt zuletzt !!!

Mittwoch, 16. Mai 2007

Es geht los!

was soll ich nur schreiben?
Es geht hier um den gefürchteten Ötzi - und alles, was irgendwie damit zusammenhängt.

Du kennst den Ötzi nicht?

Ganz kurz: es ist so eine Art Radrundfahrt über vier Alpenpässe: Kühtai, Brenner, Jaufen, Timmelsjoch. Länge: 238 km. Höhe: 5.500 m.

Und das in einem Tag. Am 26.8.2007. http://www.oetztaler-radmarathon.com/

Der Blog hier ist zum Auskotzen, Austauschen, Aufwärmen.

Los geht's!

Noch 104 Tage
Ich trainiere momentan 9 bis 15 Stunden in der Woche mit Schwerpunkt im GA-Training bei hoher Trittfrequenz (viel MTB, weniger RR). Leider komm ich kaum dazu, ordentlich Höhenmeter zu machen. Wird das mein Verhängnis werden? Je ne sais pas. Ich bin seit Mitte November ca. 4.500 km in 200 Stunden gefahren, wobei es eigentlich erst im Februar richtig losging.
Heute etwas dicke Beine und ein bisschen müde. Liegt wohl daran, dass ich seit einigen Wochen morgens vor der Arbeit 1,5 Stunden fahre und danach nochmal so viel.

Ich will dieses Drecksdings von Ötzi schaffen!!!!!!!!!