...ist echt schlecht.
Warum kriegen wir 'nen Ordner, wenn wir das schaffen?
Aaah - Orden! Aaaah Ooooh.
Gestern abend nach vier komplettabstinenten Tagen eine kleine Einheit mit einem nicht genannten Kollegen absolviert - erstaunlich wie groß ein Unterschied Trainierter / Untrainierter sein kann.
Mein lieber Kollege hat auf flacher Strecke (ohne Probleme mit der Atmung oder Verfärbungen, die auf größere Anstrengungen hindeuten) fast permanent Pulswerte über 170, häufig über 180 und immer noch recht oft auch mal 195 gehabt. Mit 195 bin ich den steilen Teil vom Anstieg zum Sudelfeld hoch....viel mehr ging da nicht. Möchte mal wissen, was der für einen MaxPuls hat......ich tippe auf irgendeinen Wert zwischen 230 und 280 :-)
Insgesamt waren wir so ca 2:15 h unterwegs, knappe 50km - und nur auf den letzten 10 km hat der Kollege - nennen wir ihn Mister X - geschwächelt.
Und mein Puls war meistens im Rekom (Schnitt: 119, GA beginnt bei 128). Also ist mit Training doch so Einiges zu machen. Cool: Mister X kurbelt wie ein Weltmeister, hohe Trittfrequnz und recht flüssig, obwohl Status 'Anfänger'. Garantiert ein Talentierter - ich war recht beeindruckt, wir sind letztes Jahr das erste Mal zusammen unterwegs gewesen. Mister X sitzt prima auf dem Rad und sieht einfach aus, als würde er das immer tun. Und es war die längste Tour am Stück, die er je unternommen hat.
Mal sehen, ob das ausbaufähig ist. Zum Ende - wie gesagt - leider extrem abgebaut - Spass gemacht hat's trotzdem, weil er auch gut im Windschattenfahren ist, d.h. gleichmäßig mitgehen kann und nicht rumeiert.
Doch nun zu den Aufgaben, die vor uns liegen: vier Pässe - drei zum Üben, dann sollte man warmgefahren sein, weil dann kommt der Testanstieg, ob die Hausaufgaben gemacht wurden.
Wetter: sieht nach deutscher Vorhersage super, nach österreichischer mäßig gut aus: Wetter.at spricht von den Schauern der Nacht, die sich am Sonntag meist auflösen (bzw. dei Wolken dieser Schauer) - d.h. wenn sich das Wetter ein wenig träger anstellt stehen wir plötzlich im Regen und keiner hätt's gedacht :-D
Dennoch: die Prognosen sagen eindeutig: Wetter wird fahrbar, selbst wenn's anfänglich leicht feucht wird. Heute abend wird gepackt - Sachen von Sohnemann und Papa, alles was mit Rad zu tun hat, Powergels, Werkzeug, Klamotten in 23 Schichten und, und, und...
Im Forum der Rennrad News ein paar Leute getroffen, die ich in Sölden hoffentlich zum Kaffee und Erfahrungsaustausch treffe. Wenn alles nach Plan läuft werden Torsten und ich gemeinsam nächtigen und nach erfolgreich absolviertem Ötzi meine liebe Familie an das endorfingetränkte Herz drücken. Dann wird viel geplappert und gefuttert und gejuchzt - totschwer gepennt und dann .... war's das mit der Saison. Keine Ziele mehr auf dem Rad, dafür umso mehr Orientierung auf die Wesentlichen (Familie) und Unwesentlichen Dinge des Lebens.
Mal sehen, wie's so läuft.....
Mönsch Doctor Torte - ich laufe langsam rum wie aufgezogen, rote Bäckchen und Hummeln im Arsch....freu, freu, freu - obwohl's doch so eine Quälerei werden wird...Männer sind komisch :-)
Jawoll - und das ist gut so!!!
Freitag, 24. August 2007
Dienstag, 21. August 2007
Ah! Oh! Gut!
ich sag nur: die Wettervorhersage ist traumhaft. Ah! Oh! Uh!
Knie zickt immernoch, Rücken zickt ein bisschen. Aber egal, gejammert werden kann danach.
Ah! Oh! Uh!
Große Vorfreude!
Hallo Bolf, jemand zuhause????
Knie zickt immernoch, Rücken zickt ein bisschen. Aber egal, gejammert werden kann danach.
Ah! Oh! Uh!
Große Vorfreude!
Hallo Bolf, jemand zuhause????
Montag, 20. August 2007
Generalprobe Wendelsteinrundfahrt
Ich sag nur: Chapeau!
Was für ein bescheuerter Name, aber manchmal muss man Bescheuertes sagen, wenn man so etwas bescheuertes wie den Ötzi machen will.
So.
Die Wendelsteinrundfahrt (158 km, 2100 hm) haben Meister Rolf und ich in 5:38 h (allerdings ohne Pausen, die liegen bestimmt auch nochmal bei 45 min) gemacht - Bestzeit für uns (Rolf ist das ja immerhin zum vierten Mal gefahren).
Fazit: Ötzi, du alte Drecksdingenskirchen, komm nur! Die Wettervorhersage sagt heute noch gutes Wetter voraus. Allerdings sinds ja noch 7 Tage hin...
Mein Knie und mein Ischias zicken zwar, aber die krieg ich schon noch betäubt. Mit 41 ist das ja fast normal, wenn man sich so umhört.
Also, bester Bolf, wenn wir das schaffen, kriegen wir nen Orden!!!!
Was für ein bescheuerter Name, aber manchmal muss man Bescheuertes sagen, wenn man so etwas bescheuertes wie den Ötzi machen will.
So.
Die Wendelsteinrundfahrt (158 km, 2100 hm) haben Meister Rolf und ich in 5:38 h (allerdings ohne Pausen, die liegen bestimmt auch nochmal bei 45 min) gemacht - Bestzeit für uns (Rolf ist das ja immerhin zum vierten Mal gefahren).
Fazit: Ötzi, du alte Drecksdingenskirchen, komm nur! Die Wettervorhersage sagt heute noch gutes Wetter voraus. Allerdings sinds ja noch 7 Tage hin...
Mein Knie und mein Ischias zicken zwar, aber die krieg ich schon noch betäubt. Mit 41 ist das ja fast normal, wenn man sich so umhört.
Also, bester Bolf, wenn wir das schaffen, kriegen wir nen Orden!!!!
Freitag, 17. August 2007
Virtuelle Teilnahme am Ötzi - Berichte aus der ersten Reihe !!
Für alle, die sich tatsächlich für das Thema 'Ötzi' interessieren und noch etwas anderes damit assoziieren, als eine fellumhüllte Mumie mit Pfeilspitze in der Schulter, gibt's hier mal eine kleine Sammlung von ernsten, schönen, albernen und (fast immer) spannenden Berichten diverser Ötzi-Teilnahmen (ohen ANspruch auf Vollständigkeit):
http://www.gambrinus99.de/berichte/oetztal2000/oetztalbericht2000.php
Mein Favorit - weil von einem Spitzenfahrer geschrieben, der gar nicht wusste, dass er solch ein Spitzenfahrer ist (außerdem gibt's auf dieser Seite rechts oben sechs weitere Links zu weiteren Erfahrungsberichten):
http://www.hernolds-radseiten.de/RTFDB/?go=294
Ein etwas längerer Bericht einschließlich der Vorbereitung (von unten nach oben lesen!!):
http://www.tirolersport.com/oetztaler.php
http://www.wolfgang-wessely.de/images/sport/oetztaler_radmarathon.htm
Viel Spass beim Lesen dieser Berichte!
hab ich gehabt, hernolds radseiten, oh je. wie kann der so untertreiben???? faehrt einfach mal los als hobbyfahrer und reisst alle um. ich verstehs nicht. ach, naturtalente.... seufz. unsereins hat als ziel die 12 stunden... egal. ich hab ne gaensehaut und bin jetzt schon voller adrenalin. in dieser woche gibts auch kaum radfahren, nur rumtrollen im rekombereich. laaangweilig. aber ach wie geil. wie gesagt, meine nippel explodieren vor lust.
gute nacht,
onkel totte
http://www.gambrinus99.de/berichte/oetztal2000/oetztalbericht2000.php
Mein Favorit - weil von einem Spitzenfahrer geschrieben, der gar nicht wusste, dass er solch ein Spitzenfahrer ist (außerdem gibt's auf dieser Seite rechts oben sechs weitere Links zu weiteren Erfahrungsberichten):
http://www.hernolds-radseiten.de/RTFDB/?go=294
Ein etwas längerer Bericht einschließlich der Vorbereitung (von unten nach oben lesen!!):
http://www.tirolersport.com/oetztaler.php
http://www.wolfgang-wessely.de/images/sport/oetztaler_radmarathon.htm
Viel Spass beim Lesen dieser Berichte!
hab ich gehabt, hernolds radseiten, oh je. wie kann der so untertreiben???? faehrt einfach mal los als hobbyfahrer und reisst alle um. ich verstehs nicht. ach, naturtalente.... seufz. unsereins hat als ziel die 12 stunden... egal. ich hab ne gaensehaut und bin jetzt schon voller adrenalin. in dieser woche gibts auch kaum radfahren, nur rumtrollen im rekombereich. laaangweilig. aber ach wie geil. wie gesagt, meine nippel explodieren vor lust.
gute nacht,
onkel totte
So langsam wird's ernst
Jaja - die Langdistanzen....
In order of Appearance:
Nicht so die letzten Male....dennoch einige Einschränkungen: psychologisch wird es für den Ötzi nicht so gut sein, bei den letzen Marathons eigentlich nur auf der Überholspur unterwegs gewesen zu sein - denn mein Anspruch bei den Marathons war, sie als Vorbereitung für den Ötzi zu sehen - während die anderen Teilnehmer oft den jeweiligen Marathon als Saisonziel nehmen und froh sind, diesen zu schaffen. Beim Ötzi selbst werde ich sicher dumm aus der Wäsche schauen, wenn ich derjenige bin, der dauernd überholt wird - und entsprechend schnell an Tagesform und Können zweifeln.
Außerdem waren meine Zeiten bei der Pfaffenwinkelradwanderfahrt und beim Arber schlechter als die letzten Male - vermutlich weil ich da jeweils viel häufiger alleine (im Wind) gefahren bin, aber auch, weil zwar meine Ausdauerleistung zugenommen hat, nicht aber die Geschwindigkeit. d.h. ich halte an meiner Vorgabe von 12 Stunden Start -> Ziel beim Ötzi fest (einschließlich Verpflegungsstopps).
Onkel Torte ist nach einigen Zweifeln, Motivationslöchern zwar noch lange nicht wieder in die Blog - Autorenrolle geschlüpft - aber wieder voll bei der Sache und mit ganzem Herzen beim Ötzi als Saisonziel zurück und ebenso wieder voll motiviert auf dem Rad und spricht (fantasiert...?) von Zeiten unter 11 eventuell sogar um die 10 Stunden. Klar - insgeheim halte ich mir die Option offen, die Zielzeit während des Ötzi anzupassen - aber während unserer gemeinsamenÖtzi- Testfahrt über zwei Tage habe ich ca 11 Stunden reine Fahrzeit gehabt - ohne irgendwelche Pausen gerechnet. Ich denke, er ist deutlich schneller am Berg - ich schätze, er würde in Summe an den Anstiegen weit über eine Stunde schneller sein als ich. Andererseits möchte er im Team durchkommen und gemeinsam die Zielleinie überqueren - wir werden, so das Wetter mitspielt, einfach sehen, wie es sich entwickelt.
Morgen steht die Generalprobe an: die Wendelsteinrundfahrt mit den Anstiegen 'weiß-den-Namen-grad-nicht-ist-aber-extrem-fies' und von Oberaudorf zum Sudelfeld als längerem Ötzi-Testanstieg und den sich ziehenden Anstiegen im letzten Drittel, wenn man meint, alles wär hinter einem.
Wenn's da schlecht läuft: passt, weil Generalproben müssen schlecht laufen.
Wenn's da gut läuft: passt auch, weil dann stimmt die Form.
Wieder habe ich nun unglaublich viel geschrieben und dem Internet etlichen weiteren Müll hinzugefügt - kein Schwein interessiert's und trotzdem hat's Spass gemacht.
In order of Appearance:
- Pfaffenwinkelradwanderfahrt (schönes Wort, gell?) mit 213 km (unfreiwillige Verlängerung, weil ich einen Abzweig übersah....ich war zu fasziniert von einem älteren Weib, das Ihren Gatten ankeifend eine leichte Steigung hochfuhr und schimpfte, dass Sie ja nie und nimmer hätte wissen können, dass es im Allgäu Berge gäbe und diese mit dem Fahrrad und bei Hitze auch noch anstrengend zu befahren seien...seltsam - aber Luft zum Schimpfen hatte sie).
- zwei Wochen später (29.07.) der Arberradmarathon mit heftigen Schauern und Winden (ich meine das Wetter) - sowohl bei der Pfaffenwinkelradwanderfahrt als auch beim Arber hatte ich auf Ernährung geachtet, nur das, wa ich kenne und vertrage, gegessen und gesoffen wie ein Ochse: im Ergebnis weder Krämpfe noch Einbrüche; Regenjacke beim Arber vergessen und als Folge mit gewisser Wut im Bauch die letzten 40km gegen das Wetter gekämpft und ein paar tapfere Recken in meinem Windschatten ins Ziel gezogen - von Anfang bis Ende in sehr guter Form - leider nie über eine längere Strecke eine Gruppe gefunden, die richtig Tempo bolzen wollte.....oder konnte. Und Liegeradler können auch Windschatten bieten - danke an den Liegeadler, der uns nach der Arberabfahrt zur Verpflegung nach Regenhütte gezogen hat - 240km.
- Nach Urlaubsabbruch am 5. August spontane Teilnahme am Erdinger Radmarathon - kleine, feine Rundfahrt für 15 Euro mit extrem vielen kurzen Steigungen und Abfahrten - ganz anders als der Ötzi. Das Streckenprofil sieht aus wie ein Sägeblatt mit Kerben und ausgebrochenen Zähnen - immerhin ein paar vernünftige Steigungen, die lang genug sind, einen Rhythmus zu finden gab's; die Strecke war 212km lang mit etwa 2300 hm. Einen tapferen Mitstreiter (Bernhard), der leider an der letzten Verpflegung die Waffen bzw Beine streckte und sonst zu wenige auf der langen Runde, um eine Gruppe zusammen zu bringen. Die paar Leut, die mal kurz mit uns unterwegs waren, sind entweder bald auf die kürzere Distanz abgebogen oder wollten einfach alleine fahren. Zwar wäre es schwer, bei solch einem ewigen Auf- und ab zusammenzubleiben - von der Leistung der Kandidaten, die ein Frage kamen, wäre das aber möglich gewesen als Grüppchen von 5 bis 6 - da wir ca 2/3 der Zeit beträchtlichen Gegenwind hatten, wäre wenn und aber. Einige Forumsbekannte versicherten mir, dass auf den kürzeren Runden (154 und 115 glaube ich) wesentlich mehr 'Gruppenfahrer' unterwegs waren. Auch ich wurde noch von zwei 'Kurzdistanzlern' auf den letzten 15km eingeholt und zu dritt haben wir nochmal so richtig Gas gegeben - das hat mächtig Spass gemacht. Auch der Biergarten und die Grillfeier im Zielbereich sahen nach Vergnügen aus - Kinderbetreuungspflichten und Geiz haben mich jedoch nach Hause gezogen.
Nicht so die letzten Male....dennoch einige Einschränkungen: psychologisch wird es für den Ötzi nicht so gut sein, bei den letzen Marathons eigentlich nur auf der Überholspur unterwegs gewesen zu sein - denn mein Anspruch bei den Marathons war, sie als Vorbereitung für den Ötzi zu sehen - während die anderen Teilnehmer oft den jeweiligen Marathon als Saisonziel nehmen und froh sind, diesen zu schaffen. Beim Ötzi selbst werde ich sicher dumm aus der Wäsche schauen, wenn ich derjenige bin, der dauernd überholt wird - und entsprechend schnell an Tagesform und Können zweifeln.
Außerdem waren meine Zeiten bei der Pfaffenwinkelradwanderfahrt und beim Arber schlechter als die letzten Male - vermutlich weil ich da jeweils viel häufiger alleine (im Wind) gefahren bin, aber auch, weil zwar meine Ausdauerleistung zugenommen hat, nicht aber die Geschwindigkeit. d.h. ich halte an meiner Vorgabe von 12 Stunden Start -> Ziel beim Ötzi fest (einschließlich Verpflegungsstopps).
Onkel Torte ist nach einigen Zweifeln, Motivationslöchern zwar noch lange nicht wieder in die Blog - Autorenrolle geschlüpft - aber wieder voll bei der Sache und mit ganzem Herzen beim Ötzi als Saisonziel zurück und ebenso wieder voll motiviert auf dem Rad und spricht (fantasiert...?) von Zeiten unter 11 eventuell sogar um die 10 Stunden. Klar - insgeheim halte ich mir die Option offen, die Zielzeit während des Ötzi anzupassen - aber während unserer gemeinsamenÖtzi- Testfahrt über zwei Tage habe ich ca 11 Stunden reine Fahrzeit gehabt - ohne irgendwelche Pausen gerechnet. Ich denke, er ist deutlich schneller am Berg - ich schätze, er würde in Summe an den Anstiegen weit über eine Stunde schneller sein als ich. Andererseits möchte er im Team durchkommen und gemeinsam die Zielleinie überqueren - wir werden, so das Wetter mitspielt, einfach sehen, wie es sich entwickelt.
Morgen steht die Generalprobe an: die Wendelsteinrundfahrt mit den Anstiegen 'weiß-den-Namen-grad-nicht-ist-aber-extrem-fies' und von Oberaudorf zum Sudelfeld als längerem Ötzi-Testanstieg und den sich ziehenden Anstiegen im letzten Drittel, wenn man meint, alles wär hinter einem.
Wenn's da schlecht läuft: passt, weil Generalproben müssen schlecht laufen.
Wenn's da gut läuft: passt auch, weil dann stimmt die Form.
Wieder habe ich nun unglaublich viel geschrieben und dem Internet etlichen weiteren Müll hinzugefügt - kein Schwein interessiert's und trotzdem hat's Spass gemacht.
Freitag, 13. Juli 2007
Ich dope nicht mehr. Und Langdistanzen kommen !
Kurz vor unserem Juniurlaub habe ich übrigens die Thyroxineinnahme gestoppt.
Warum? Erstens war die Dosis so minimal, dass ich einfach mal probieren will, wie es geht ohne das Hormon. Zusätzlich habe ich keine Lust mehr, alle viertel Jahr zum Arzt zu laufen, Blut abnehmen zu lassen und die Feststellung zu hören, mein Wert sei unter 'normal' und dann wieder ein Päckle bekomme, dass wieder ein viertel Jahr reicht, um dann wieder.....
Sonntag den 15.07. kommt die erste Langdistanz unter die Räder: es ist angerichtet für die Pfaffenwinkelradrundfahrt. Diese entspannte Veranstaltung ist keine RTF (d.h. es gibt keine Punkte für die RTF-Wertung von Lizenzfahrern des Bund Deutscher Radler (BDR)), sondern einfach nur eine wunderwunderschöne Strecke, ausgeschildert von den Peitinger Radlern und von vielen sehr freundlichen und engagierten Helfern betreut. Es gibt vier Runden, die längste ist mein Ziel mit ca 205 km. Zwei Wochen später der Arberradmarathon (hier gibt's RTF Punkte), mit der 250 km Runde (eigentlich sind's nach meinem Tacho nur 240 km...aber die offiziellen Zahlen wollen wir mal als Referenz gelten lassen).
Etwas unheimlich ist mir die Pfaffenwinkelradrundfahrt (ein schönes Wort) - die fahre ich nun zum 5.mal in Folge - war sozusagen die Einstiegstour in die Marathonveranstaltungswelt - und da war bisher und wird auch Sonntag wieder sein nur schönstes Wetter. Wie machen die das? Pfaffenwinkel? Hat da vielleicht der Name theologisch begründete Bezüge zur Wettergestaltung? Wenn ja, bitte ich um weniger Wind als sonst - Sonne ist ok, aber es muss ja nicht immer so kräftig pusten, oder?!
Ich freue mich sehr auf die Pfaffenwinkelradrundfahrt (ein wirklich schönes Wort) - allerdings (und jetzt der Schluß zum einleitenden Thema) ist mir ein wenig bang: das Absetzen des DOpingmittels Thyroxin zeigt nach nunmehr vier Wochen zunehmend deutlich die Folgen des Fehlens der künstlichen Hormonzufuhr: bereitwillige Müdigkeit, wesentlich stärkeres Schwitzen und sehr starke Leistungsschwankungen. Die Summe dieser Erfahrungen läßt mich die aktuelle (wieder abflauende) Dopingdiskussion in ganz anderem Lichte sehen. Anders gesagt: Erfolg verwöhnt und es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass der eigene Körper doch schon recht früh an seine Grenzen kommt. Andererseits erwacht nun in mir der Ehrgeiz, die Saisonziele ohne medizinische Hilfsmittel zu erreichen und es bleiben zwei Mittel, die Ziele dennoch zu erreichen: meine inzwischen wieder 76 kg auf unter 73 zu bringen - da wo sie hingehören und letzten Sommer auch waren. Und trainieren. Auf den Langdistanzen und Anfang August auch im Badischen und der Pfalz. Und schließlich kurz vor dem Ötzi mit dem inzwischen wieder akzeptablem Gewicht und dem guten Trainingsstand ein wenig ruhiges Ausgleichstraining betreiben.
So - das muss doch klappen - odda? Ob da Doctortee mitfährt ist wieder unklar klar nicht so sicher oder doch. Aber egal ob oder wie - das nächste Projekt ist in der Pipeline - und das heisst Männerurlaub auf Malle - Radln im kommenden Spätwinter, um die Form in ungeahnte Höhen zu bringen für jedes der noch unbekannten Radlziele 2008. Für heute finis.
Warum? Erstens war die Dosis so minimal, dass ich einfach mal probieren will, wie es geht ohne das Hormon. Zusätzlich habe ich keine Lust mehr, alle viertel Jahr zum Arzt zu laufen, Blut abnehmen zu lassen und die Feststellung zu hören, mein Wert sei unter 'normal' und dann wieder ein Päckle bekomme, dass wieder ein viertel Jahr reicht, um dann wieder.....
Sonntag den 15.07. kommt die erste Langdistanz unter die Räder: es ist angerichtet für die Pfaffenwinkelradrundfahrt. Diese entspannte Veranstaltung ist keine RTF (d.h. es gibt keine Punkte für die RTF-Wertung von Lizenzfahrern des Bund Deutscher Radler (BDR)), sondern einfach nur eine wunderwunderschöne Strecke, ausgeschildert von den Peitinger Radlern und von vielen sehr freundlichen und engagierten Helfern betreut. Es gibt vier Runden, die längste ist mein Ziel mit ca 205 km. Zwei Wochen später der Arberradmarathon (hier gibt's RTF Punkte), mit der 250 km Runde (eigentlich sind's nach meinem Tacho nur 240 km...aber die offiziellen Zahlen wollen wir mal als Referenz gelten lassen).
Etwas unheimlich ist mir die Pfaffenwinkelradrundfahrt (ein schönes Wort) - die fahre ich nun zum 5.mal in Folge - war sozusagen die Einstiegstour in die Marathonveranstaltungswelt - und da war bisher und wird auch Sonntag wieder sein nur schönstes Wetter. Wie machen die das? Pfaffenwinkel? Hat da vielleicht der Name theologisch begründete Bezüge zur Wettergestaltung? Wenn ja, bitte ich um weniger Wind als sonst - Sonne ist ok, aber es muss ja nicht immer so kräftig pusten, oder?!
Ich freue mich sehr auf die Pfaffenwinkelradrundfahrt (ein wirklich schönes Wort) - allerdings (und jetzt der Schluß zum einleitenden Thema) ist mir ein wenig bang: das Absetzen des DOpingmittels Thyroxin zeigt nach nunmehr vier Wochen zunehmend deutlich die Folgen des Fehlens der künstlichen Hormonzufuhr: bereitwillige Müdigkeit, wesentlich stärkeres Schwitzen und sehr starke Leistungsschwankungen. Die Summe dieser Erfahrungen läßt mich die aktuelle (wieder abflauende) Dopingdiskussion in ganz anderem Lichte sehen. Anders gesagt: Erfolg verwöhnt und es ist nicht leicht zu akzeptieren, dass der eigene Körper doch schon recht früh an seine Grenzen kommt. Andererseits erwacht nun in mir der Ehrgeiz, die Saisonziele ohne medizinische Hilfsmittel zu erreichen und es bleiben zwei Mittel, die Ziele dennoch zu erreichen: meine inzwischen wieder 76 kg auf unter 73 zu bringen - da wo sie hingehören und letzten Sommer auch waren. Und trainieren. Auf den Langdistanzen und Anfang August auch im Badischen und der Pfalz. Und schließlich kurz vor dem Ötzi mit dem inzwischen wieder akzeptablem Gewicht und dem guten Trainingsstand ein wenig ruhiges Ausgleichstraining betreiben.
So - das muss doch klappen - odda? Ob da Doctortee mitfährt ist wieder unklar klar nicht so sicher oder doch. Aber egal ob oder wie - das nächste Projekt ist in der Pipeline - und das heisst Männerurlaub auf Malle - Radln im kommenden Spätwinter, um die Form in ungeahnte Höhen zu bringen für jedes der noch unbekannten Radlziele 2008. Für heute finis.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Ein etwas anderes Training
Die letzten beiden Juniwochen.
Mööönsch - das war aber schön, am Gardasee (etwas südlich von Gargnano, Westufer...ca. 200m über dem See mit Blick auf den selben und diverse Olivenhaine).
Ausgewogene Mischung aus Faulenzen, Sightseeing und MTB-Fahrten - dreimal im 'Powermodus' (d.h. allein auf weiter Flur mit mir und dem Schweinehund) sonst mit David im Kindersitz hinten und mir als sehr vorsichtigem Ab- und zum Glück gut trainiertem Berg-Auffahrer.
David selbst ist ein guter Sozius, hat Spass bei der Sache und schläft bevorzugt in rumpligem Gelände ein, auf Sträschen und flacherem Gelände spornt er Vater auch gerne mit verschiedensten Mitteln an, als da wären schiebende Tritte in die Oberschenkel (allerdings sehr sanft), Kniffe und Klatscher auf den Po, Lautstarke rhythmische Anfeuerungen und kräftiges Wackeln am Kindersitz selbst.
Die Touren, die wir als Familienausflüge unternahmen, waren alle gut bis sehr gut fahrbar, das Geruckel in den Abfahrten kann durch entsprechend langsames und vorausschauendes Fahren auf nahezu Null minimiert werden und Auffahrten sind auch mit Zusatzgewicht kein Probem.
Es macht richtig Spass mit der ganzen Familie aktiv in den Bergen unterwegs zu sein - auch wenn eine 40km Tour halt mal sechs oder sieben Stunden dauert - einfach sehr entspannt - Urlaub eben :-)
Zum Ötzi: es scheint, dass mir eine Exklusivteilnahme droht - dennoch werde ich nun wieder vermehrt auf Rennradtraining gehen und zunehmend intensive Einheiten einbauen. Vorgestern (Dienstag mal 60 km in 1:52 gefahren, Puls immer im GA2 und EB), geplant sind Ausritte an Freitag und Samstag - da wieder primär im GA1. Freitag hoffentlich früh aus der Arbeit, und Samstag - zum Auftakt der Tour - kommt Davids Oma und ich fahre eine Prolog-prolog-Einheit und schau mir dann den Auftakt an....mal sehen, ob David vort der Glotze hängen bleibt.
Mööönsch - das war aber schön, am Gardasee (etwas südlich von Gargnano, Westufer...ca. 200m über dem See mit Blick auf den selben und diverse Olivenhaine).
Ausgewogene Mischung aus Faulenzen, Sightseeing und MTB-Fahrten - dreimal im 'Powermodus' (d.h. allein auf weiter Flur mit mir und dem Schweinehund) sonst mit David im Kindersitz hinten und mir als sehr vorsichtigem Ab- und zum Glück gut trainiertem Berg-Auffahrer.
David selbst ist ein guter Sozius, hat Spass bei der Sache und schläft bevorzugt in rumpligem Gelände ein, auf Sträschen und flacherem Gelände spornt er Vater auch gerne mit verschiedensten Mitteln an, als da wären schiebende Tritte in die Oberschenkel (allerdings sehr sanft), Kniffe und Klatscher auf den Po, Lautstarke rhythmische Anfeuerungen und kräftiges Wackeln am Kindersitz selbst.
Die Touren, die wir als Familienausflüge unternahmen, waren alle gut bis sehr gut fahrbar, das Geruckel in den Abfahrten kann durch entsprechend langsames und vorausschauendes Fahren auf nahezu Null minimiert werden und Auffahrten sind auch mit Zusatzgewicht kein Probem.
Es macht richtig Spass mit der ganzen Familie aktiv in den Bergen unterwegs zu sein - auch wenn eine 40km Tour halt mal sechs oder sieben Stunden dauert - einfach sehr entspannt - Urlaub eben :-)
Zum Ötzi: es scheint, dass mir eine Exklusivteilnahme droht - dennoch werde ich nun wieder vermehrt auf Rennradtraining gehen und zunehmend intensive Einheiten einbauen. Vorgestern (Dienstag mal 60 km in 1:52 gefahren, Puls immer im GA2 und EB), geplant sind Ausritte an Freitag und Samstag - da wieder primär im GA1. Freitag hoffentlich früh aus der Arbeit, und Samstag - zum Auftakt der Tour - kommt Davids Oma und ich fahre eine Prolog-prolog-Einheit und schau mir dann den Auftakt an....mal sehen, ob David vort der Glotze hängen bleibt.
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